Startseite
  Über...

 










kopflos










http://myblog.de/knopfkopf

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

gestern war ich super hip. ich habe eine sektflasche und etwas süßes verschenkt. ich habe deutschland sucht den superstar und die ausreißer geguckt und so geredet, als wäre das auch meine lieblingsserie und fänd das lustig oder schockierend. ich habe also auch an den richtigen stellen gelacht und sowas. dann habe ich also sekt getrunken. mit ananas. ohne ananas. roten sekt. dann drei tequilas. ein glas wein. einen baylies irgendwas. und dann ein bier. und ich habe wirklich die ganze zeit geredet, habe ein bischen raus hängen lassen, dass ich jung bin und deswegen nicht so den plan. naja, die werden halt auch alle in ein paar jahren dreißig und dreißig find ich ziemlich krass. weil zwanzig ist ja schon super mega krass, aber dreißig!

irgendwann war ich halt total betrunken und bin dann einfach duschen gegangen, aber die party bestand dann auch nur noch aus den zu-bett-gehern und dem vielleicht liebespaar (dazu wollten sie sich nicht so äußern, ist ja aber auch was privates.)  , also war das denke ich schon okay. dann saß ich die halbe nacht unter der dusche und hab mich erstmal leer gekotzt, was dann schon ein bischen eklig war, weil ich mehr kotzen wollte, als ich hatte; also hab ich ab und zu mal was getrunken, damit ich kotzen kann. dann bin ich aus versehen eingeschlafen in der dusche; aber da hatte ich schon irgendwie wieder ein tshirt und ne boxershort an, die dann sau nass waren, aber hab dann trotzdem einfach absolut durchnässt in meinem bett gepennt.

heute morgen wars nicht so schlimm mit dem aufstehen. 

 

und das gute ist, dass halt immer etwas dabei verloren geht. würde zum beispiel oder selbstachtung; im besten fall aber auch einfach nur erinnerungen. 

22.1.09 12:41


du sehnsüchtige verliebte. du gute.

 

ich träume tag und nacht von dir. von deinen blassen händen und deinem schönen rücken. wie gerne würde ich dich berühren, deinen atem jeden tag an meinem hals spüren.  in der nacht möchte ich dich halten, fest in meinem griff. nicht, weil es eine unbezwingbare lust in mir hervorruft, sondern um alles schlechte und traurige von dir fern zu halten. ich möchte deine stimme hören; nicht um deiner stimme willen, sondern wegen deinen worten, die alles ein bischen schöner und melancholischer machen. möchte die worten lesen, die deine augen täglich verbrennen; möchte die menschen sehen , die dich bezaubern, die dich langweilen und natürlich die, die du an dein herz lässt. ich hätte auch gerne große ohren oder eine große nase, einfach aus dem zweck, dass du darüber schreiben kannst; ich möchte teil einer geschichte sein, oder viel mehr, teil deiner geschichte. ich meine damit, dass ich kein kapitel füllen möchte oder gar eine hauptrolle spiele, ich wäre gerne eine nebenfigur, eine unentbehrliche nebenfigur, die wichtig für dein geschehen ist, dennoch nicht notwenig. so wie die zuckerglasur auf plätzchen, die strumpfhose unter deinen hosen oder der käse im döner; der beste freund der ermordeten in einem krimi.

 

es gibt so viel zu sagen, zum beispiel, wie deine haut über deinen schulterblättern spannt oder wie deine augen so groß werden, wenn du die gleichen gedanken in deinem kopf hast, wie ich sie ausspreche. wie du deine lippen bewegst, wenn du den rauch erst in deine lungen ziehst und wieder mit dem sauerstoff vermischt, den du atmen musst. wie du die wörter deines buches vorliest, als würdest du mitten im geschehen stecken ; oder wie du die coole bist, wenn alles andere dem untergang nahe ist. aber nicht mehr davon,  das würde den wert steigern und mit deinem wert kannst du nicht gut umgehen.

warum eigentlich?, frage ich dich nie, weil ich weiß, warum. ich kenne so manche traurigkeit und habe doch das normale im blut, dass mich nie zu einer superheldin macht. helden, superhelden, alles nur geschwätz; dennoch musst du glauben, an irgendetwas. ich weiß. ich weiß! doch zu viel von der offenbahrung. 

 

ich liebe so gut ich kann; so gut du kannst.

20.1.09 02:38


ich kann gar nicht beschreiben, wie sehr du mich langweilst. wie jedes deiner worte eine reaktion in mir aufsteigen lässt, die von panik zeugt; manchmal da verachte ich dich einfach nur. ich denke mit abscheu an dich. deine organische verbindung besteht aus nichtigkeit, du nervst mich und bereitest mir kopfschmerzen.

dein herz ist auch nur ein pochender dreckiger muskel, der blut in deinen kopf und in deine aufgedunsenen hände pumpt. dein alltag besteht aus heulerei und raserei, aus verletzten gefühlen und wehmut sowie geheuchelte liebe. oder liebe, die du tatsächlich empfindest, die aber so an armut leidet, dass sie noch nicht einmal münder zum lächeln bringt. 

ich habe dich bildlich vor mir, wenn du sprichst. wie sich deine dicken lippen öffnen und schließen um ein wort hervor zu pressen. nur mit mühe kannst du sprechen, denn alles ist so schwer und die müdigkeit sitzt dir tief in den knochen.

wenn dir müdigkeit in den knochen sitzt, dann bist du schon nicht mehr lebendig. die müdigkeit sitzt unter den augen, doch der körper tanzt im takt der unendlichen traurigkeit. statt mühevoll zu sprechen  solltest du lernen zu schweigen und die stille zu respektieren, denn irgendwann ist man an einem punkt, wo man nur noch sich selbst hat; und die stille. 

vielleicht bist du aber auch nicht mehr daran interessiert besonders menschlich zu wirken. dein schatten bist du.

 

 

19.1.09 15:11


"Ich träume nach Wörtern, das ist alles." J.P.-S.
18.1.09 01:55


übrigens ist das so, dass ich heute gänzlich allein und unalkoholisiert bei mir rumhänge und zwischen the vision of escaflowne und sartre und mädchen hin und her switche, während in der nachbar wg die geilste wohnheimparty des semesters läuft.

 

hab eine menge gedankenfäden, bringe aber keine worte zu stande. muss mir auch langsam prüfungstermine ausdenken. für die familie.

 

mein tabak ist viel zu alt um dreh- und rauchbar zu sein. und obwohl sogar die filter ausgegangen sind, schaffe ich es doch irgendwie zu rauchen. applaus. 

18.1.09 01:01


mein kopf fühlt sich an, als wäre er ein kessel gefüllt mit glut.

 

ich ertrage das meiste, weil ich sonst auch nicht wüsste, was ich tun sollte. ich tue also so, als wäre es mir egal, dass sie fort geht. ich meine, sie geht nicht fort, in dem sinne, dass sie woanders hingeht. sie geht nur weg, oder, sie ist gegangen von mir und ich bin mir sicher, sie kommt nicht mehr zurück. und statt zu fluchen oder zu weinen oder sonst irgendetwas emotionales zu tun , ertrage ich einfach nur.  was solls, denke ich nicht; aber das wird sie nie erfahren.

 

gestern war ich im schauspielhaus und ich habe nur noch drei lieder von der letzten band gehört. ich habe mich also hingesetzt und habe zu geschaut, wie der schöne punk mit seinem schönen irokesen haar den pogo tanzte. ich finde es schön die mageren gestalten zu sehen, die mit ihren schweren stiefeln auf den boden trampeln, als wären sie könige des verdorbenen.  generell ist der untergrund eine schöne sache um ruhig zu werden.

 die letzten zwei tage habe ich mich wieder unter menschen gewagt und es war gut, raus zu kommen, bullshit gesprächen bei zu wohnen und irgendwie dazu zu gehören. es ist gut, durch die nacht zu laufen. es ist auch gut, dass der schnee noch liegt und dass die füße erfrieren, nur weil man halt weiter chucks trägt.

 

die frootloops in der halb verdorbenen milch sind inzwischen so groß wie schwämme.

 

 

und vielleicht ist es so, dass, wenn man einmal allein war, also einsam, nie wieder so richtig aus der einsamkeit heraus kommt. das, egal wie viele menschen um dich herum sind, du dich wie ein schwarzer fleck zwischen dem ganzen bunt fühlst. 

17.1.09 15:38


Heldin sagt:
ich hab mich gestern geschnitten
hasenfuss. sagt:
wie bitte?
Heldin sagt:
ich hab mich gestern geschnitten, bein.
das brennt nachm baden total
hasenfuss. sagt:
wie geschnitten?
Heldin sagt:
rasierklinge
ich hasse das
hasenfuss. sagt:
was?
Heldin sagt:
das schneiden
hasenfuss. sagt:
warum machst dus?
Heldin sagt:
wahrscheinlich drück ich zu doll auf. das meinte meinen mama schon

16.1.09 16:54


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung